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Donnerstag, 04. März 2010 |
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Das Bundesministerium des Inneren (BMI) bittet den Deutschen Sportakrobatik Bund zur Kasse: Laut Anti-Doping-Bericht der NADA verstieß der DSAB im Jahr 2008 gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Als Konsequenz fordert das BMI acht Prozent der Fördergelder zurück.
19 der insgesamt 60 vom BMI bezuschussten Sportverbände stehen auf der Sünderliste. Dem DSAB werden mittelschwere Verstöße vorgeworfen: Das bedeutet laut BMI, dass die Auflagen nicht hinreichend umgesetzt wurden oder der Verband die Dopingbekämpfung nicht mit der gebotenen Sorgfalt betrieben hat. Als Beispiel werden keine, nicht ausreichende oder falsch organisierte Wettkampfkontrollen genannt, was offenbar im Fall des DSAB zutrifft. Es handelt sich also – wie übrigens bei allen Sündern – um formale Fehler.
Wohlgemerkt: Diese Rückforderungen beziehen sich auf das Jahr 2008. Der DSAB erhielt damals 17.500 Euro, von denen er nun 1.400 Euro zurückzahlen muss. Die entsprechende Tabelle, die Jens Weinreich (jensweinreich.de) veröffentlichte, zeigt übrigens auch, wie wenig Fördermittel die Sportakrobaten im Vergleich zu den olympischen Disziplinen erhalten.

Der Dopingbericht 2008 wurde gestern und heute in nahezu allen Medien und auf allen relevanten Seiten thematisiert. Hier einige interessante Links:
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