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Wieder einmal führte der Weg nach Weißenburg. Nach seit 2008 zwei Deutschen Mannschafts-Meisterschaften, einer Bayerischen Meisterschaft und bereits drei Römercups benötigen selbst Gäste von weiter weg beim Ansteuern der Weißenburger Landkreishalle bald kein Navigationssystem mehr…
Vor zwei Jahren feierte der Römercup Premiere. Damals hatte es sich noch um eine bessere Vereinsmeisterschaft gehandelt: Neben den Gastgebern vom TSV Weißenburg war nur ein einziger weiterer Klub am Start. Doch seitdem ging es rasant aufwärts: Bei der dritten Auflage am vergangenen Samstag konnte man dank sieben württembergischen Vereinen sowie fünf Teams aus Bayern fast schon von einer Bayerisch-Württembergischen Meisterschaft sprechen. Drei weitere Formationen, die aus Niederösterreich angereist waren, verliehen dem dritten Römercup zudem internationales Flair. Zumindest kann man das mit ein bisschen gutem Willen behaupten...
Erstmals ließen die Veranstalter in diesem Jahr für den Römercup eine echte Wettkampffläche mit Federboden kommen. Die Weißenburger haben, was viele andere Sportakrobaten in Deutschland schmerzlich vermissen: treue Sponsoren! Vor allem Juwelier Wolfgang Klisch unterstützt stets alle Events der Weißenburger Sportakrobaten.
Aus sportlicher Sicht bot der Wettkampf am Samstag Licht und Schatten: Einerseits kam ein vielversprechendes Teilnehmerfeld zusammen: Mit Julia Schilling, Leonie Bergner und Sophie Moser (Faurndau), Melina Kuklinski, Katharina Turnwald und Celine Caro-Bauder sowie Lea Sauter, Ulrike und Helen Bergmann (alle Hofherrnweiler) zeigten sogar drei Formationen ihr Können, die noch vor zwei Wochen bei den Jugend- und Junioren-WM in Wroclaw die deutschen Farben vertreten hatten.
Andererseits präsentierten die meisten Kandidaten durchwachsene Leistungen: Die WM-Teilnehmer steckten teilweise im nach so einem Saisonhöhepunkt typischerweise zu erwartenden Leistungstief. Generell war das Turnier von vielen Stürzen und Fehlern geprägt! Recht hart traf es beispielsweise das Spitzenduo des Gastgebers Christin Walcher und Luisa Möller, die gleich bei vier Elementen patzten und somit den Heimvorteil nicht wie erhofft nutzen konnten. Aber auch sonst kamen nur die wenigsten Formationen vor allem in der A-Klasse, aber auch im Wettkampfprogramm für die Nachwuchsklasse (WeNa) unbeschadet durch ihre Übungen. Die bayerischen und württembergischen Sportakrobaten sehnen offenbar nach diesem Frühjahr und Frühsommer mit für viele einem Event nach dem anderen die Sommerferien herbei!
Den Sieg bei den Damenpaaren der Schülerklasse sowie die Trophäe für die Tageshöchstnote beim diesjährigen Römercup holten Sarah Staib und Lea Fuchs vom TSV Friedberg. Weitere Goldmedaillen gingen an Hofherrnweiler (3), Uhingen (3), Grafenau (2), Weißenburg (2), Kersbach (2), Friedberg (1), Fachsenfeld (1) und Gingen (1). Die Ergebnisse im Detail kann man in der Siegerliste nachlesen.
Den einzigen Fauxpas bei dem ansonsten wie immer recht reibungslos organisierten Wettkampf leisteten sich die Ausrichter bei der Siegerehrung, als die wenige Minuten vorher bei den Damenpaaren der Jugendklasse zu Siegern gekürten Ricarda Kreuels und Francesca Meola aus Grafenau ihre Goldmedaillen wieder zurückgeben mussten. Die Uhingerinnen Daniela Keilwerth und Leonie de Santis waren bei der Auswertung versehentlich in die falsche Kategorie gerutscht, tatsächlich konkurrierten sie mit den Grafenauerinnen und hatten diese übertrumpft. Zum Glück nahmen es die sportlich. |
Kommentare
ich habe mir lange überlegt, ob ich bei diesen vielen unterschiedlichen Anmerkungen, mich überhaupt äußern soll, denn viele Beiträge haben es hier mehr als auf den Punkt gebracht, egal ob sie ihren Namen angeben, oder nicht. Aber bei diesen vielen Spekulationen nimmt das kein Ende und so bekommt ihr jetzt meine Sichtweise zu lesen. Was dann hoffentlich alle noch offenen Fragen klärt und meine Beweggründe für alle Lesenden nachvollziehbar macht.
Unsere liebe Annette Rheinberger ist wie immer wieder mehr als negativ eingestellt. Die Berichte werden, egal bei welchem Thema auch immer mit MINUS Punkten von der Allgemeinheit belohnt, das sollte doch dich liebe Annette zum Nachdenken anregen. Es sind nicht immer nur Unterstellungen und Kampf angesagt!
Ich habe fünf Einheiten für den TSG-Hofh. für den Römer-Cup vorab gemeldet. Zwei Trio-Einheiten (Meisterklasse und Junioren) sind kurzfristig ausgefallen.
Meine Sportler wissen, daß Sie alle erstmals turnen müssen und ganz sicher ist ALLEN Sportlern klar, daß eine Meldung, ganz egal zu welchem Wettkampf, vorab keine Garantie für eine Medaille ist. Wenn man eine solide Leistung bringt, sind die Chancen auf Platz 1 - 10 sehr hoffnungsvoll. Der Rest steht in den Sternen und alles andere ist Quatsch. Ich habe für ein Meisterklasse-Trio beim Ausrichter eine Sondergenehmigung beantragt, das ist vollkommen korrekt. Die zwei Unterfrauen hatten dieses Jahr in dieser Zusammensetzung noch keine Startmöglichkeit und ihre altersgemäß passende Oberfrau war kurzfristig verhindert. Logischerweise waren die zwei Unter-Mädels darüber sehr sehr traurig, denn sie wären einfach gerne auf die Matte gegangen. Nicht um zu gewinnen, nicht um einen Treppchenplatz zu ergattern, sondern einfach um Spaß zu haben und mitdabei zu sein. Da ihre Oberfrau aber ausgefallen ist, hatten sie keine Startchance und waren sehr sehr unglücklich. Als Trainerin suchte ich nach einer Möglichkeit die Mädels doch noch MITNEHMEN zu können. Selina war die Lösung. Schüler-Oberfrau und 9 Jahre alt und sehr begeistert, mit zwei so tollen, erfahrenen Mädels event. turnen zu dürfen. Man muß dazu sagen, daß Selina an diesem Tag eigentlich gar nicht hätte starten können, da ihr Dad seinen Geburtstg feierte, aber Selinas Familie sich bereiterklärte, wenn die DREI eine Sonderstartgenehmigung bekommen, die Geburtstagsfeier um 1 Woche zu verschieben. Herzlichen Dank nochmals liebe Familie Brunckhorst. Als die Sondergenehmigung kam legten die Drei im Rahmen der Trainingsmöglichkeiten (Da ich zwischendrin in Polen war) los. Diejenigen, die auf dem Römer-Cup mit dabei waren, haben gesehen, daß die Drei Mädels happy waren starten zu dürfen, was sie auch dem Kampfgericht und den Zuschauern wunderbar mit ihrer schönen Übung präsentierten. Ihre Übung war angepaßt an eine Schüler-Oberfrau mit knappen 80 Value. D.h. ohne Probleme für JEDES Meisterklasse Trio die DREI zu schlagen.(Jugend turnt in einer Kombi-Übung schon 100 Value) Ich möchte mich hiermit nochmals herzlich beim Ausrichter bedanken, daß die drei Mädels turnen durften. Denn gerade Tuniere sind dazu da, um solche nichtpassenden Alterseinheiten egal aus welchen Gründen immer das Alter für den Moment nicht paßt, einer Chance zum Start zu verhelfen. Vielen herzlichen Dank.
Alle die hier mitlesen, kann ich aber versichern, daß es nicht nur so ist, daß die Kleine ist ja leicht, die schmeißen wir 5 Meter... nein, das ist alles andere als leicht. Den Wurfdruck zu reduzieren, weil sonst gar nichts mehr kontrollierbar ist, ist sehr sehr schwer.Der Altersunterschied zwischen den Drei für eine 9-Jährige ist auch nicht einfach. Sie spielt noch gerne und ist nunmal keine 13 Jahre alt. Die Großen widerum sind voll konzentriert und wollen das Gleiche von Selina, wie von ihrer 13-jährigen Oberfrau. Die zwei Unterfrauen haben es pädagogisch super gemacht, mein Respekt. Also nur Mal zum Andeuten für ALLE, daß es nicht nur easy ist, nur weil der Obermann leicht ist. Alle Drei hatten viel Spaß, während der Trainingsphase und auf der Matte und haben sehr sehr viel in akrobatischer und menschlicher Hinsicht voneinander gelernt. Das ist der eingentliche Sinn Gemeinschaft und Miteinander, geben und nehmen.
Zu Vitamin-B: Bernd Hegele ist ein sehr vielarbeitender Mann. Er hat einen sehr zeitaufwendigen Beruf und einen zeitaufwendigen DSAB und WSAV-Job und ist Schleuderbrett-Trainer. Da ein Tag nur 24 Stunden hat, kann auch kein Bernd Hegele daraus 48 Stunden machen. Deshalb ist es sehr oft der Fall, daß unser Abteilungsleiter Bernd Hegele, seine eigenen Sportler erst am Wettkampftag oder an einem Lehrgang, an dem er als DSAB-Sportwart eine Funktion ausführt sieht. Ich selbst kann nur sagen, Bernd Hegele ist immer überkorrekt und würde NIE seine eigenen Sportler bevorzugen.
Elfriede Stoll - Trainerin -
TSG-Hofherrnweiler-Unterrombach
Lieber Herr Beobachter oder Frau Beobachterin, man weiss es ja nicht. Wenn man nicht mal soviel Zivilcourage besitzt, sich an einer schlichen Diskussion mit seinem Vornamen zu beteiligen, und mehr muss man gar nicht preisgeben in diesem Forum, der sollte das Wort lächerlich nicht gebrauchen.
@ Luise:
danke:)
bei annette darf man sich da keine allzu großen hoffnungen auf besserung machen. die versteht es andere runter zumachen(!) und wird sich wahrscheinlich nie mehr von dieser "unverschämtheit" erholen, die man ihr angetan hat.
Hallo Annett
das ist eine interessante Sichtweise. Ich habe eine Anmerkung dazu. 9 Jahre sind 9 Jahre, das ist ein Fakt und Fakten sind selten subjektiv. Weiter gibt es eine Regel, nach der 9 Jahre zu jung sind, und Regeln sind da, um eingehalten zu werden,von allen. Ich denke soviel Objektivität ist auch in dieser Sportart möglich, dazu braucht man nichts zu messen oder zu wiegen.
Auf der Homepage vom BSAV gibt es viele Bilder! (;
LG
Der Spass, und leider nicht nur der, bleibt bei solchen und ähnlichen Praktiken nämlich auf der Strecke.Es bliebe jeder Formation, die nicht regelgerecht starten kann, die Möglichkeit ausser Konkurrenz zu starten. Es geht aber offensichtlich um einen Treppchenplatz. Was man im fairen regelgerechten Wettkampf nicht erreichen kann, holt man sich mit Sondergenehmigungen oder kreiert Veranstaltungen mit eigenen Regeln, koste es was es wolle.
Eine 9 jährige Oberfrau wiegt vielleicht so um die 25 kg. Eine 13 jaehrige wiegt da schon gern mal 10 kg mehr. Da die leichtere viel höher fliegt und alles leichter aussieht, kann man schonmal sagen, dass sie in der Technik auf jeden Fall eine bessere Note bekommen als die, die sich an die Regeln von vornherein gehalten haben und sich mit einer schweren Oberfrau abrackern....
Das ist jetzt kein Vorwurf an die Sportler, sondern eher an die, die die Regeln bestimmen und so etwas wie Sondergenehmigungen ausschreiben. Wieso werden Regeln aufgestellt und trotzdem dann noch Sondergenehmigungen ausgeteilt? Das widerspricht sich in meinen Augen total. Die Regeln sollen den Wettkampf für jeden einzelnen fair gestalten, jedoch sind es die Sondergenehmigung, die das ganze zur unfairness treiben...
Die Sportakrobatik ist in meinen Augen ein wunderschöner Sport, jedoch gibt es viele Ungerechtigkeiten (und das nicht nur bei diesem speziellen Fall) die ihn immerwieder unsympatisch machen...
Ich finde es unheimlich schade, dass diese tolle Plattform immer wieder für solch sinnlose, neidbehaftete Diskussionen genutzt wird. Der Sport soll unseren Kindern doch Spaß machen. Klar will jeder vorne mitmischen, und dass es bei größeren Wettkämpfen gerecht zugehen soll ist klar. Aber Leute, ein Wettkampf mitten in den Sommerferien von etlichen Bundesländern, ein Wettkampf - wo die meisten sehr guten Gruppen und Paare der einzelnen Bundesländer nicht mit am Start waren - warum soll dieser nicht genutzt werden, um auch mal solchen Formationen die Chance zu geben, die sonst nicht starten können? Solchen Formationen die vielleicht aus Zeitgründen nicht mehr so viel trainieren, um sonst mitzuhalten? Oder wo es einfach keinen passenden Obermann gibt? Ich kenne diese Gruppe nicht - aber vielleicht wollten sie auch einfach mal bei einem Wettkampf zeigen, was sie im Training erarbeiten - das finde ich voll in Ordnung. Und mal ganz ehrlich - bei dieser Bewertung kann eigentlich kein Neid aufkommen;-)- da hatte jeder seine Chance besser zu sein.
Vergesst bitte nie, dass dieser Sport auch trotz jedem Ehrgeiz noch Spaß machen soll, macht euch diese Freude an der Akrobatik nicht mit solchen Diskussionen kaputt - Ärger ansprechen ist in Ordnung, aber dann muss es auch mal wieder gut sein :-)
Diese Ausnahmegenehmigung hatte aber rein gar nichts mit Vitamin B irgendwelcher Personen zu tun! Das war eine reine Ausrichterentscheidung, die jeder andere genauso bekommen hätte!!
ich möcht lieber nicht wissen wer hinter manchen kommentaren steckt...
NEID GIBT ES IMMER WIEDER
Sonst gilt halt: Weiter trainieren, denn auf einer offiziellen Meisterschaft wird es selbst für Hfh schwer, eine solche Genehmigung zu bekommen.
Der Wettkampf war ja jetzt eh nur schwach besetzt, sonst wird man mit 23,7 maximal etwas im hinteren Mittelfeld, also net aufregen und fleißig weiterüben!
Sie haben sich genau wie die Anderen den Arsch aufgrissen um auf die Matte zu kommen, ich finde jeder sollte die Möglichkeit haben auf die Matte zu kommenund wenn sie eine Genehmigung bekommen haben ist doch super auch für die UP, jeder ist froh wenn er starten kann.
So noch zu mir, ich bin in keinem Verein, keine Mutter von einem Kind oder ähnliches, ich betrachte alles von außen und ganz neutral und ich muss sagen dass ich es traurig finde wie hier immer gegeneinander geschossen wird,nicht nur in diesem Fall, man sollte einfach mal die Leistung von anderen respektieren und nicht immer alles in Frage stellen.
LG
Daß das Seniorentrio mit einem viel zu jungen Obermann gestartet ist, wird hier jedoch nicht erwähnt. Vielleicht will die breite Öffentlichkeit das aber ja auch wissen.
Glückwunsch an alle
Hey Katha. Patrick und Lara sind laut Start- bzw. Siegerliste für Gingen angetreten. Ich weiß schon, dass es sich um eine Startgemeinschaft mit Hofherrnweiler handelt, aber ich hab die Goldmedaille diesmal ganz den Gingenern zugeschrieben. Streng genommen hat Hofherrnweiler 3,5 und Gingen 0,5 Goldmedaillen... ;-) LG
ja, da stimme ich voll und ganz zu!!!
Ich glaube jedoch, daß die Einturnzeit auf der Wettkampfmatte für die Sportler und auch für die Kampfrichter wichtig ist. Vielleicht könnte das im nächsten Jahr anders gehandhabt werden. Wir kommen jedenfalls gerne wieder.